Key Features der Version 2026.1 LTS

Das Tricentis-Team freut sich, Ihnen Tricentis Tosca 2026.1 LTS vorstellen zu können!

Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Features von 2026.1 LTS. Um eine detaillierte Liste aller neuen Features zu erhalten, laden Sie bitte die Technical Release Notes aus dem Tricentis Support Hub herunter.

Informationen zu den STS- und LTS-Releases (Short-Term Support bzw. Long-Term Support) finden Sie in diesem Artikel der Tricentis Knowledge Base.

Automation Object Service: automatische Artefaktbereinigung

AOS bereinigt jetzt automatisch nicht verwendete Artefaktdateien und reduziert dadurch den Wartungsaufwand. Beim Start und anschließend alle 24 Stunden wird ein Hintergrundauftrag ausgeführt, der Artefakte entfernt, die älter als der konfigurierte Aufbewahrungszeitraum sind.

DokuSnapper-Verbesserungen

DokuSnapper, unser Tool zur Ergebnisdokumentation, bietet drei Neuerungen:

  • Flexible Report-Speicherung. Speichern Sie Reports lokal in Ihrem Dateisystem oder in Ihrem Tosca-Arbeitsbereich.

  • Weitere Anzeigeoptionen. Ein neuer Testkonfigurationsparameter stellt Buffer-Testschritte als Tabellen in Ihren Reports dar.

  • Verbesserte Vorlage. Reports verfügen über ein neues, verbessertes Erscheinungsbild.

PDF Engine 3.0: Verbesserungen bei der Tabellenaufzeichnung

Wenn Sie eine PDF-Tabelle aufzeichnen, können Sie das Spalten- und Zeilenlayout direkt im Aufzeichnungsfenster anpassen. Auch die Steuerung von PDF-Tabellen ist zuverlässiger.

PowerBuilder-ComboBoxes

Mit einem neuen AutomationMethod-Steuerungsparameter können Sie festlegen, wie Tosca ComboBox-Module in PowerBuilder-Applikationen steuert. Sie können die Eingabe, die Navigation mit den Pfeiltasten oder eine Kombination aus beidem simulieren. Bei DropDownDataWindow-ComboBoxes können Sie außerdem die Eingabe ohne Validierung simulieren oder scrollen, um ein Element zu finden.

Verbesserungen bei Salesforce

Die Salesforce Engine bietet drei Neuerungen:

Integration von SeaLights

Drei neue Testkonfigurationsparameter in der SeaLights-Konfiguration bieten Ihnen mehr Flexibilität und Kontrolle:

  • SeaLightsNeverSkips: Legen Sie Tests fest, die nicht übersprungen werden sollen, selbst wenn SeaLights das Überspringen empfiehlt. Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Setup-Aktionen und -Schritte, die für Ihren Testablauf entscheidend sind, immer ausgeführt werden.

  • SeaLightsLabId: Geben Sie die Testumgebung oder Instanz an und verknüpfen Sie Builds und Agenten miteinander. Dies vereinfacht die parallele Testausführung, insbesondere beim Testen mehrerer Instanzen einer Applikation.

  • SeaLightsTestStageName: Kennzeichnen Sie Ihre Tests. Dadurch lassen sich Ergebnisse in SeaLights leichter klassifizieren und nachverfolgen.

Tosca Cloud: Testausführungsintegration

Mit neuen Einstellungen für den Automation Object Service können Sie festlegen, wie oft und in welchen Abständen AOS versucht, die Ergebnisse eines abgeschlossenen Testdurchlaufs abzurufen. Dadurch können Sie die Zuverlässigkeit erhöhen und manuelle Eingriffe reduzieren.

Tosca Cloud: Transition

Die Upload-Funktion wurde erweitert, um den Wechsel zu Tosca Cloud einfacher und schneller zu gestalten. Sie können jetzt Ordner aus dem Tosca Commander in Tosca Cloud hochladen und so mehrere Komponenten gleichzeitig übertragen.

Tosca Commander

Wir haben einige Verbesserungen vorgenommen, die Ihnen alltägliche Aufgaben erleichtern:

  • Mit einer neuen Funktion für TQL-Abfragen können Sie Ihren Abfragen einen dynamischen Datumsparameter hinzufügen. Dadurch lassen sich wichtige Reporting-Daten wie aktuelle Test-Logs schneller abrufen, insbesondere wenn Sie Daten über die TCShell oder die REST API abrufen. Für Datenabfragen muss List&Label nicht eingerichtet werden!

  • Mit einer neuen Option können Sie festlegen, ob neue Module, Testfälle und TestSheets am Anfang oder Ende eines Ordners eingefügt werden. Dadurch haben Sie mehr Kontrolle über die Organisation Ihrer Inhalte und können Ihren Workflow optimieren.

  • Mit einem erweiterten Befehl für die TCShell, das Befehlszeilen-Tool von Tosca, können Sie den Datentyp für Ihren Testkonfigurationsparameter angeben. Dadurch stehen Ihnen außerhalb der UI weitere Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung, falls Sie diese Arbeitsweise bevorzugen.

  • Mit einer neuen Menü- und Kontextmenüoption können Sie direkt von einem Testschritt in Ihren Testergebnissen zum verknüpften Modul springen. Dadurch sparen Sie zusätzliche Klicks, wenn Sie die Logik hinter dem Testschritt prüfen möchten.

  • Ein neu gestalteter Fortschrittsbalken für Testdurchläufe zeigt den Fortschritt deutlicher an und bietet einen erweiterbaren Bereich mit den zuletzt fehlgeschlagenen Tests. Dadurch werden Probleme sofort hervorgehoben, sodass Sie reagieren können, noch bevor der Testdurchlauf abgeschlossen ist.

  • In einer zusätzlichen Spalte für Testkonfigurationsparameter können Sie einen Wertebereich festlegen, aus dem Ihr Team beim Anwenden des Parameters vordefinierte Werte auswählen kann. Dies verringert das Fehlerpotenzial und beschleunigt die Testkonfiguration.

  • Ein neuer Hintergrundalgorithmus macht Exporte von Untermengen sauberer und präziser. Dadurch enthalten Exporte nur die benötigten Objekte und werden schneller und effizienter.

Außerdem haben wir die Sicherheit für Untermengen erhöht, damit vertrauliche Daten geschützt bleiben. Ab Version 2026.1 können Sie Berechtigungen entfernen, die zum Importieren und Exportieren von Untermengen erforderlich sind. Wenn ein Benutzer versucht, eine Untermenge zu exportieren, die Test-Assets enthält, für die er keine Berechtigungen besitzt, blockiert Tosca außerdem den Export.

ToscaDistribution Agent: neue Einstellungen

Mit zwei neuen optionalen Einstellungen können Sie genau festlegen, wie der Agent Verbindungen über das Remote Desktop Protocol (RDP) handhabt:

Tosca Xscan: neue Einstellungen

Zwei neue Einstellungen im Tosca Xscan geben Ihnen mehr Kontrolle darüber, wie Sie Controls identifizieren und steuern:

Features für Single Sign-On in der Tricentis User Administration

Wenn Sie Single Sign-On in der Tricentis User Administration verwenden, können Sie jetzt Benutzergruppenmitgliedschaften automatisch synchronisieren, die von Ihrem Identitätsanbieter stammen, und so den manuellen Administrationsaufwand reduzieren.

Sie können Single-Sign-On-Anforderungen aus der Tricentis User Administration jetzt mit SAML-signierten Zertifikaten absichern.

Updates für Module der Standard-Untermenge

Die folgenden Module in der Standard-Untermenge erhalten neue Fähigkeiten:

  • TBox File Existence unterstützt jetzt XBuffer. Wenn Sie nur einen Teil eines Dateinamens kennen, verwenden Sie einen XBuffer, um die Datei abzugleichen und die fehlenden Teile zur Laufzeit zu erfassen.

  • TBox Window Operation verfügt über ein neues optionales Timeout-Attribut. Legen Sie benutzerdefinierte Wartezeiten fest, die über das standardmäßige Synchronisierungs-Timeout hinausgehen.

  • TBox Iterate Array unterstützt jetzt mehrere Buffer-Arrays im selben Testschritt. Wenn Sie die alten Attribute „Array to Iterate“ oder „Target Buffer“ verwenden, aktualisieren Sie sie auf das neue Array-Modulattribut.

Tricentis Mail Configuration

Microsoft stellt die Standardauthentifizierung für SMTP ein, und zwar ab März 2026. Das bedeutet, dass Anwendungen und Geräte, die SMTP verwenden, moderne Authentifizierungsmethoden nutzen müssen. Um die E-Mail-Funktionalität weiterhin sicherzustellen, unterstützt Tosca Server jetzt OAuth 2.0 als Option für die Mail Configuration.

Upgrade auf Tricentis Tosca 2026.1 LTS

Nähere Informationen zum Upgrade auf Tricentis Tosca 2026.1 LTS finden Sie hier: "Umstieg auf 2026.1 LTS".